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Was auch immer die Hürden sein werden, die man euch entgegenstellt, es liegt in eurer Macht, sie zu überwinden. Ihr müsst es nur wollen."

Mit diesem flammenden Appell der französischen Revolutionärin und Schriftstellerin Olympe de Gouges, die bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts für die Rechte der Frauen stritt, begrüßte Oliver Keymis, Vizepräsident des Landtags NRW, am 10 März 2011 die Teilnehmerinnen zur Festveranstaltung des Internationalen Frauentages.

Der Landtag Nordrhein-Westfalen feierte dieses Jahr in größerem Rahmen, da sich der Internationale Frauentag 2011 zum 100. Mal jährt. Im Plenarsaal, der bis auf den letzten Platz besetzt war, befanden sich unter den Abgeordneten auch Gleichstellungsbeauftragte, Vertreterinnen von Frauenbüros, von Frauenvereinen und Verbänden - die Sie sich mit dem Thema Gleichstellung von Frau und Mann beruflich oder im Ehrenamt befassen und engagieren. Die Festrednerin des Tages, Ilse Ridder-Melchers, wurde ebenfalls herzlich begrüßt, war sie doch in den 90er Jahren Mitglied der Landesregierung und auch die erste Ministerin des Landes Nordrhein-Westfalen für die Gleichstellung von Frau und Mann.

Nach den Begrüßungsreden und der anschließenden Podiumsdiskussion mit Cansu Arslan vom Bund Alevitischer Jugendlicher, Gabriele Bischoff von der LAG Lesben in NRW, Roswitha Bocklage als Sprecherin der BAG kommunaler Gleichstellungsstellen, Magdalene Garvert vom Landesvorstand des Westfälisch-Lippischen Landfrauenverbands, Jae-Soon Joo-Schauen vom Verein Agisra und Dr. Beate Kortendiek vom Netzwerk Frauen und Geschlechterforschung der Uni Duisburg-Essen konnte man sich in der Wandelhalle über verschiedene Initiativen und Vereine informieren.

Auch hier bei uns in Leverkusen leisten Frauen Großartiges. Häufig unter erheblicher Kraftanstrengung vollbringen sie ihr persönliches Meisterstück Beruf UND Familie. Um ihnen diese erfolgreichen Lebenswege künftig zu erleichtern, brauchen wir vor allem eine verlässliche Kinderbetreuung. Auch wir als Stadt können hierfür eine ganze Menge tun. Einiges davon wurde bereits auf den Weg gebracht.

Vor genau 100 Jahren gingen in Berlin erstmals Frauen für ihre Rechte auf die Straße. Auf diese Weise entstand der Internationale Frauentag. Frauen kämpften für ein Frauenwahlrecht, um die Durchsetzung politischer Rechte und um gesellschaftliche Beteiligung. Ein Jahrhundert später tragen Frauen endlich zunehmend Verantwortung in allen Bereichen unserer Gesellschaft. Junge Frauen sind heute so gut ausgebildet wie in keiner anderen Generation zuvor. Seit vielen Jahren erreichen Frauen im Durchschnitt höhere Bildungsabschlüsse als Männer. Mehr junge Frauen als Männer beginnen ein Studium an Hochschulen. Doch auf den anderen Seite: Trotz ihrer guten Qualifikationen sind auf dem Arbeitsmarkt überdurchschnittlich viele Frauen in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen.

„Auch hier bei uns in Leverkusen leisten Frauen Großartiges. Häufig unter erheblicher Kraftanstrengung vollbringen sie ihr persönliches Meisterstück Beruf UND Familie. Um ihnen diese erfolgreichen Lebenswege künftig zu erleichtern, brauchen wir vor allem eine verlässliche Kinderbetreuung“, erklärt Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterin Eva Lux, selbst Mutter von drei Kindern. „Auch wir als Stadt können hierfür eine ganze Menge tun. Einiges davon wurde bereits auf den Weg gebracht.“ Zusammen mit dem Vorsitzenden der Leverkusener Ratsfraktion, Dr. Walter Mende, nennt sie den Ausbau der Ganztagsschulen in allen Schulformen und Stadtteilen als Beispiel. Daneben sei mit dem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz bis 2013 eine wesentliche Voraussetzung geschaffen worden. Hier leistete die Stadt schon wichtige Unterstützung. Vor allem aber als Arbeitgeberin erfülle die Stadt eine Vorbildfunktion für andere Betriebe. Seit vielen Jahren seien gut 500 verschiedene Arbeitszeitmodelle für die Beschäftigten der Verwaltung etabliert worden.

 

In Bezug auf Führungsfunktionen gilt aber auch für die Stadt Leverkusen: Wenngleich die Zahl weiblicher Beschäftigter bei der Stadtverwaltung Leverkusen höher ist, so liegt ihr Anteil bei Leitungsfunktionen noch unter 30 Prozent. Hier besteht noch Nachbesserungsbedarf!
Die SPD wird sich deshalb weiter dafür stark machen, Mädchen und jungen Frauen schon frühzeitig die ganze Bandbreite von Berufen und ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen und traditionelle Rollenbilder zu überwinden. „Frauen müssen die gleichen Karrierechancen bekommen wie Männer“. Die derzeitige Diskussion auf nahezu allen politischen Ebenen über eine mögliche freiwillige oder gesetzliche Frauenquote, etwa auch für die Führungsetagen börsennotierter Unternehmen, wird mit großer Aufmerksamkeit verfolgt: „Wenn freiwillige Vereinbarungen nicht weiter führen, muss eine zeitgemäße und geschlechtergerechte Entwicklung mit gesetzlichen Mitteln sichergestellt werden“.

Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Eva Lux wird anlässlich des 100. Internationalen Frauentages am 10. März gemeinsam mit der Leverkusener Frauenbeauftragten Simone Fey-Hoffmann an einer Feierstunde im Landtag NRW und am 8. März ab 17 Uhr am IGBCE-Treffen in den Wiesdorfer Luminaden teilnehmen.

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Über 100 Prinzenpaare, Dreigestirne und Tollitäten aus ganz Nordrhein-Westfalen haben am Dienstag (22.2.2011) fröhlich die „Fünfte Jahreszeit" im Düsseldorfer Landtag gefeiert.

Der Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg hieß mit seinen Stellvertreter/innen und zahlreichen Landtagsabgeordneten die närrischen Besucher und Besucherinnen willkommen. Der „Närrische Landtag" hat Tradition und so zeigen die jecken Ehrengäste vor Beginn des Straßenkarnevals, wie bunt und vielfältig der Karneval in NRW ist.

Am Nachmittag zeichnete das Landtagspräsidium Persönlichkeiten bzw. Vereine, die sich besonders für die Karnevalstradition in NRW eingesetzt haben, aus und abends sorgte eine Band, die Feuerwehrkapelle „Hubra" und verschiedene Prinzenpaare sowie Musikgruppen für gute Laune.

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Eine nette Runde fand sich am 16. Februar im Gasthaus Massiefen in Burscheid ein um langjährige SPD-Mitglieder zu ehren, aber auch - und das ist besonders nett - auch neue Mitglieder willkommen zu heißen.

Gerne bin ich der Einladung des Ortsvereinsvorsitzenden, Bodo Jakob, gefolgt bei der Jubilarehrung dabei zu sein und auch ein wenig aus dem Landtag zu berichten. Aktuelles Thema nach wie vor, war der Nachtragshaushalt und die Diskussion darüber verlief sehr lebhaft, auch wenn wir ein wenig vom Hölzchen aufs Stöckchen kamen und die Fragen manchmal auch etwas zu spezifisch für Burscheid waren.

Der Ortsverein Burscheid hat einen sehr jungen Vorstand und natürlich hatten auch die jungen Genossinnen und Genossen Fragen an mich. An vorderster Stelle natürlich die Abschaffung der Studiengebühren, die - wie ich versichern konnte - am kommenden Donnerstag mit Beginn des Wintersemesters abgeschafft werden.

Es war ein sehr kurzweiliger Abend, wir hätten noch viele Stunden länger gemeinsam diskutieren können und es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich zu Gast in Burscheid war.
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Das Thema Integration sei die Aufgabe aller Leverkusener. Das hat der Vorsitzende des Integrationsrates Leverkusen am Freitag Abend beim Neujahrsempfang betont. Jeder 3. Leverkusener hat einen Migrationshintergrund und so liegt es an allen, das Integrationskonzept, das das Zusammenleben in Leverkusen verbessern soll, umzusetzen. "Wir haben etwas gemeinsam", so Sam Kofi Nyantakyi zu Prinz Udo, "wir wollen Menschen mit gleichen Interessen verbinden und so das harmonische Miteinander in unserer Stadt fördern. Und ich bin davon überzeugt, dass uns das gelingen wird."

Neben der Saxophoneinlage Prinz Udos und einer Musikgruppe rundeten eine serbische Tanzgruppe und ein tanzender Derwisch das Programm, das mit Reden von Sam Kofi Nyantakyi und OB Buchhorn bestückt war, ab.

Das Buffet war bestückt mit Köstlichkeiten der verschiedenen Nationen, die sich im Integrationsrat wiederfinden und als Nachspeise wartete eine Integrationsratstorte, die wir feierlich zu dritt anschnitten, auf die Anwesenden.

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